Mittwoch, 11. April 2007

Die alltäglichen Gefahren Nairobis...

...von denen gibt es einige. Da hätten wir zuerst einmal das Überqueren einer Strasse. Es gibt sehr wenige Ampeln und wenn es sie gibt, hält sich keiner wirklich daran. Das heisst, man muss die Strasse unter Einsatz seines Lebens überqueren. Zusätzlich mühsam ist es, weil wir hier Rechtsverkehr haben. Also schau ich automatisch immer zuerst auf die falsche Seite. Oft kommen die Autos mit einem horrenden Tempo von irgendwo hervorgeschossen und kosten mich vor lauter Schrecken Minuten meines Lebens. Der Gefahren nicht genug, gibt es natürlich auch die Möglichkeit ausgeraubt zu werden. Das kann man minimieren, indem man möglichst wenig mit sich herumträgt und wenn es eindunkelt ein Taxi nimmt oder gar nicht erst draussen unterwegs ist. Weiter gibt es da die gefährlichen Anophelesmoskitos, also die Weibchen, da diese Malaria übertragen können. Darum habe ich, sobald es eindunkelt keine Ruhe mehr, wenn ich nicht unter dem Moskitonetz bin und nachts weckt mich oft die Tatsache, dass ich mit meinen wilden Bewegungen im Schlaf das Netz hätte herunterreissen können. Zu guter Letzt fällt mir da, nebst Bertrügereien nur noch eine Fahrt mit dem Matatu ein. Davon hab ich ja schon berichtet, als wir zum Baby Care Center fuhren.

Ja, ihr seht, Nairobi bietet mehr als genug Adrenalinschübe ;-)

(Tanja)